Manche Frauen mit HIV haben gute Kontakte zu anderen betroffenen Frauen, z. B. in ihrer Selbsthilfegruppe, über ihre Aidshilfe oder durch Mitarbeit im „Netzwerk Frauen und Aids“. Andere dagegen leben sehr vereinzelt, z. B. in einer Kleinstadt oder in ländlicher Umgebung, oder haben keinen Kontakt zur Aidshilfe – vielleicht aus Angst, dass dadurch ihre HIV-Infektion bekannt werden könnte. Viele HIV-positive Frauen haben außerdem Kinder. Aus den meisten sind inzwischen Jugendliche oder junge Erwachsene geworden, die zum Teil selbst HIV-positiv oder durch das Leben in einer HIV-betroffenen Familie geprägt sind. Zu den damit verbundenen Problemen kommen noch jene, die sich allgemein in der Pubertät und beim Erwachsen-Werden stellen.
Diese Fortbildung gibt Frauen mit HIV Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch. Zugleich ermöglicht sie es ihnen, sich über aktuelle gesundheitliche und soziale Fragen zu informieren und an Themen zu arbeiten, die für sie besondere Bedeutung haben oder ihnen am Herzen liegen. An einem Tag pro Treffen wird es außerdem speziell um Jugendliche und sexualpädagogische Themen gehen.
Für jedes Treffen werden zwei aktuelle Schwerpunktthemen vorbereitet. Außerdem bieten wir Gesprächsgruppen zu verschiedenen Aspekten des Lebens mit HIV sowie ein nichtpolitisches Forum an. Näheres über dieses Treffen ist über die Ausschreibung zu erfahren.
Die Treffen veranstaltet die DAH in Zusammenarbeit mit der Akademie Waldschlösschen.
