Das Seminar muss leider entfallen!!!!!
Diese zweiteilige Seminarreihe bietet eine kompakte Fortbildung zu Konzepten und Methoden der partizipativen Qualitätsmaßnahmen (PQ). Der Ansatz steht in der Tradition der partizipativen Gesundheitsforschung, international meist als community-based participatory research bezeichnet, die stets eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und einer Praxis anstrebt. Die Methoden der PQ wurden in Anlehnung an die internationale Diskussion zur partizipativen Forschung ausgewählt und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft und unter www.pq-hiv.de zu einem Internethandbuch zusammengestellt. Maßgeblich war dabei, die Methoden an den spezifischen Arbeitsbedingungen und Fragestellungen der HIV-Prävention zu orientieren. Das zweiteilige Curriculum steht Kolleginnen und Kollegen aus allen Projekten zur HIV-Prävention in Europa offen.
Teil 1: Epidemiologie & Bedarfsbestimmung: Wer ist betroffen und wer braucht was von uns als Aidshilfe?
Der Einstieg in das Thema Bedarf erfolgt mit einem kurzen Ausflug in die Epidemiologie: woher wissen wer, wer unsere Zielgruppe ist? Welche Zahlen, Daten, Fakten gibt es dazu, wie sich Menschen in unserer Region mit HIV anstecken? Wer ist besonders betroffen?
In einem zweiten Schritt geht darum, in Erfahrung zu bringen, was die von einer Infektion bedrohten Gruppen zum Erhalt oder zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes tatsächlich brauchen und mit welchen Interventionen ihnen wirksam geholfen werden kann.
Dieses erste Seminar vermittelt die Grundlagen des zielgruppenorientierten Arbeitens. Für die jeweiligen Fragestellungen der Teilnehmer/innen werden Methoden der „partizipativen Bedarfserhebung“ – sprich unter Einbeziehung der Zielgruppe – vorgestellt bzw. gemeinsam weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Instrumente, die sich aufgrund ihres geringen Aufwands gut in den Praxisalltag integrieren lassen.
Teil 2: Präventionsplanung & Evaluation: Wo geht’s lang und worauf spricht unsere Zielgruppe an? 25.-28.10.2012
