Glossar

  1. a
  2. b
  3. c
  4. d
  5. e
  6. f
  7. g
  8. h
  9. i
  10. j
  11. k
  12. l
  13. m
  14. n
  15. o
  16. p
  17. q
  18. r
  19. s
  20. t
  21. u
  22. v
  23. w
  24. x
  25. y
  26. z
  27. 0
  28. 1
  29. 2
  30. 3
  31. 4
  32. 5
  33. 6
  34. 7
  35. 8
  36. 9
  1. B
    1. B-Lymphozyten

      auch B-Zellen; im lymphatischen Gewebe des Darms differenzierte Lymphozyten, die v.a. an der Immunantwort beteiligt sind und sich nach Aktivierung durch T-Lymphozyten zu speziellen antikörperbildenden Zellen entwickeln, sog. Plasmazellen und B-Gedächtniszellen.
    2. Bakterien

      Kleinstlebewesen; es gibt viele nützliche Bakterien (z. B. im Darm); teilweise aber auch Ursache für Krankheiten; können mit Antibiotika (z. B. Penicillin) behandelt werden
    3. bakteriostatisch

      bezeichnet die Eigenschaft von Substanzen, das Wachstum von Bakterien zu hemmen.
    4. bakterizid

      bezeichnet die Eigenschaft von Substanzen, Bakterien abzutöten.
    5. Barebacking

      wörtlich (engl.) Reiten ohne Sattel; v.a. unter homosexuellen Männern übliche Bezeichnung für sexuelle Praktiken unter bewußtem Verzicht auf Safer Sex.
    6. bDNA

      Abk. für (engl.) branched DNA, verzweigte DNA; labormedizinisches Verfahren zur Nukleinsäureamplifikation, mit dem auch geringe Mengen von HIV-RNA bestimmt werden können; Verwendung in der HIV-Diagnostik und der Bestimmung der Viruslast.
    7. Beigebrauch

      Bezeichnung für den Konsum von Drogen oder Suchtmitteln während einer Substitutionstherapie.
    8. Benzodiazepine

      Wirkstoffe aus der Narkosemedizin; auch als Schlaf- und Beruhigungsmittel bekannt; Einsatz bei Schlafstörungen, Angst, Erregung und innerer Unruhe (z. B. Valium© (Diazepam), Rohypnol© (Flunitrazepam))
    9. Bestätigungstest

      Bezeichnung für labormedizinische Verfahren zur Überprüfung eines reaktiven Befunds aus einem Suchtest, im Rahmen der HIV-Diagnostik werden z.B. Western Blot, Immunfluoreszenztest oder Polymerasekettenreaktion angewendet. Bestätigungstests haben eine hohe Spezifität, falsch-positive Ergebnisse sind sehr selten.
    10. Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung

      Abk. BtMVV; Kurzbezeichnung für die Verordnung über das Verschreiben, die Abgabe und den Nachweis des Verbleibs von Betäubungsmitteln; enthält u.a. Regelungen über Abgabe und Verkehr von verschreibungsfähigen Betäubungsmitteln.
    11. Betäubungsmittelgesetz

      Abk. BtMG; Kurzbezeichnung für Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln vom 28.7.1981; enthält u.a. Regelungen zu Erzeugung, Handel und Gebrauch von Betäubungs- und Rauschmitteln sowie zur Einrichtung von Drogenkonsumräumen.
    12. Bilanztest

      Durchführung eines HIV-Tests vor allem in einer festen Partnerschaft; sind beide Partner HIV-negativ und haben keinen Sex mit anderen Partnern, können sie auf Kondome verzichten
    13. Bilirubin

      rötlich-brauner Gallenfarbstoff, der beim Abbau des Hämoglobins entsteht und über die Galle und Leber ausgeschieden wird; im Blut meßbare Konzentrationen sind u.a. bei vermehrter Bildung (z.B. Hämolyse) und Leberschädigungen erhöht (sog. Hyperbilirubinämie) und können mit einem Ikterus einhergehen.
    14. Biopsie

      Entnahme einer Gewebeprobe vom lebenden Organismus zur weiteren (z.B. histologischen oder mikrobiologischen) Untersuchung.
    15. Blackout

      Auch „Aussetzer“, „Filmriss“; bezeichnet umgangssprachlich einen vorübergehenden Gedächtnisverlust, teilweise auch verbunden mit Bewusstlosigkeit
    16. Bleichmittel

      chemische Substanzen, die die Farbigkeit von Textilien oder Papier abschwächen; sie wirken in geringem Maß auch keimabtötend und werden u.a. als Notbehelf zur Keimreduzierung verwendet, wenn keine Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen.
    17. Blindstudie

      Form der klinischen Studie, bei der Studienteilnehmern nicht bekannt ist, ob sie das zu prüfende Arzneimittel oder ein Placebo erhalten.
    18. blips

      (engl.) Signal; Fachbezeichnung für vorübergehende, geringfügige Erhöhungen der Viruslast bei vorher nicht nachweisbarer Viruslast; im Rahmen einer antiretroviralen Kombinationstherapie ein häufig zu beobachtendes Phänomen, dessen Ursache unklar ist; blips sind nicht mit einem Therapieversagen assoziiert und scheinen bei Patienten mit frühem Therapiebeginn seltener zu sein.
    19. Blutfettwerte

      Cholesterin und Triglyceride (Lipide); Cholesterin wird zum Aufbau der Zellen sowie zur Bildung von Hormonen und Gallensäure benötigt; hohe Blutfettwerte führen z. B. zu Gefäßverengung, es entsteht z. B. Bluthochdruck
    20. Blutplasma

      Flüssiger Bestandteil des Bluts; dient u. a. als Transportmittel für z. B. Glukose (Zucker), Lipide (Fette), Hormone und Sauerstoff
    21. Blutprodukte

      Sammelbezeichnung für alle aus Blut gewonnene Blut-, Plasma- oder Serumkonserven, Blutbestandteile oder Zubereitungen aus Blutbestandteilen, die zur Anwendung am Menschen bestimmt sind; sie unterliegen in Deutschland dem Arzneimittelrecht; therapeutisch werden sie meist dazu verwendet, einen bestehenden Mangel bestimmter Blutbestandteile auszugleichen. HIV-Infektionen durch Blutprodukte sind nach der Einführung obligatorischer HIV-Antikörpertests bei Blut- und Plasmaspenden heute in Deutschland selten (geschätzte Häufigkeit 1 zu 1,5 Millionen); Plasmaprodukte werden neben einer Testung zusätzlich virusinaktivierenden oder -abreichernden Verfahren unterzogen.
    22. Blutzucker

      umgangssprachliche Bezeichnung für die im Blut meßbare Konzentration von Glukose; Erhöhungen (Hyperglykämie) oder Erniedrigungen (Hypoglykämie) können auf Stoffwechselstörungen hinweisen, z.B. Diabetes mellitus oder Insulinresistenz.
    23. Booster-Effekt

      von (engl.) boost, verstärken; Fachbezeichnung für die Verstärkung einer Arzneimittelwirkung (z.B. Booster-Dosis bei der antiretroviralen Therapie mit Proteaseinhibitoren mit kleiner Dosis Ritonavir) oder der Immunantwort (z.B. durch Auffrischungsimpfung).
    24. Buprenorphin

      morphinartiges Arzneimittel, das zur Behandlung starker Schmerzen und (evtl. als Kombinationspräparat mit Naloxon) zur Substitutionstherapie verwendet wird (Opioid). UAW: u.a. Schwitzen, Schwindel, Kopfschmerz, Verlangsamung der Atemfrequenz.