Der Cannabis-Wirkstoff THC kann die Wirkstoffspiegel von Protease-Hemmern (eine spezielle Art von HIV-Medikamenten) verringern. Zugleich kann dabei eine Erhöhung des THC-Gehalts im Blut entstehen.
Die Veränderungen gefährden allerdings nach bisherigem Kenntnisstand normalerweise nicht die Wirksamkeit der HIV-Therapie, sofern keine größeren Mengen Cannabis konsumiert werden.
Wer häufiger Cannabis konsumiert und Protease-Hemmer nimmt, sollte mit dem Arzt darüber sprechen und gegebenenfalls die Auswirkung auf die HIV-Therapie überprüfen lassen.
