Cannabis kann sowohl euphorisierend als auch beruhigend wirken, die Sinneswahrnehmung erheblich verändern und die sexuelle Lust steigern.
Bei regelmäßigem Konsum können Konzentrationsschwierigkeiten und psychische Probleme wie Angstzustände und Psychosen entstehen. Cannabis kann psychisch abhängig machen, bei längerem Gebrauch auch körperlich.
Cannabis kann aber auch therapeutische Wirkungen haben. Manche Menschen mit HIV nutzen es als Appetitanreger oder als Schmerzmittel. Mit der 25. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften (25. BtMÄndV) hat die Bundesregierung dafür gesorgt, dass erstmals in Deutschland cannabishaltige Fertigarzneimittel hergestellt und nach entsprechender klinischer Prüfung und Zulassung von Ärztinnen und Ärzten verschrieben werden können. Die Kosten hierfür tragen nun die Krankenkassen
