Sowohl Drogen als auch HIV-Medikamente werden in der Leber abgebaut und umgewandelt. Diese Prozesse können sich gegenseitig abschwächen oder verstärken. Die Folgen sind im leichtesten Fall unangenehm, im schwersten Fall lebensbedrohlich.
So behindern zum Beispiel manche HIV-Medikamente den Abbau von Drogen wie Speed, Ecstasy, Crystal und GHB, so dass diese länger und stärker wirken. Es droht Überdosierung – Todesfälle sind bereits vorgekommen! (Dies gilt vor allem für Ritonavir, enthalten in den Medikamenten Norvir® und Kaletra®.)
Bestimmte Kombinationen von HIV-Medikamenten und Drogen schädigen außerdem die Leber besonders stark. Davon geht man unter anderem bei Viramune® (Nevirapin) und Sustiva® (Efavirenz) in Kombination mit Kokain aus.
Partydrogen können außerdem psychische Nebenwirkungen von HIV-Medikamenten wie Schlaflosigkeit, Depressionen und Verwirrtheit auslösen oder verschärfen.
Ausführliche Informationen darüber gibt es unter www.hiv-drogen.de und www.positivhandeln.de
