Arbeitsschutz in der Drogen- und Aidshilfe

Unsere Broschüre …


… beschäftigt sich mit dem Arbeitsschutz in niedrigschwelligen Einrichtungen der Drogen- und Aidshilfe, wobei die Infektionsprophylaxe im Mittelpunkt steht. Sie stützt sich dabei auf das „Handbuch Hepatitis C und Drogengebrauch“, das 2006 vom Aktionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit herausgegeben wurde (siehe „Bibiothek“, S. 51). Wir beginnen mit den in verschiedenen Gesetzen verankerten rechtlichen Vorschriften zum Arbeitsschutz, gehen dann auf die arbeitsmedizinische Versorgung der Beschäftigtenund die sicherheitstechnische Betreuung des Betriebs ein und skizzieren anschließend die einzelnen Maßnahmenfelder. Eine Liste mit den wichtigsten Materialien zum Thema sowie je ein Muster für Gefährdungsanalysen, Hygienepläne und Notfallpläne finden sich im Anhang.

Die Broschüre will Arbeitgebern, Leitungskräften und Mitarbeiter(inne)n helfen, ihr Wissen in Sachen Arbeitsschutz aufzufrischen und die eigene Einrichtung auf eventuelle Defizite in diesem Feld zu überprüfen. Dabei soll deutlich werden, dass der Arbeitschutz keine leidige Pflicht ist, der man – weil gesetzlich vorgeschrieben – „irgendwie“ nachkommen muss, sondern im Interesse aller Beteiligten liegt: der Einrichtung, der Beschäftigten sowie der Nutzer/innen von Leistungen der Drogen- und Aidshilfe.

2011 (aktualisierter Nachdruck der 1. Auflage 2008)

Arbeitsschutz in der Drogen- und Aidshilfe

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