Die erste Phase der Krankheit verläuft meistens ohne Beschwerden. Deswegen wird die Hepatitis C häufig erst spät erkannt. In manchen Fällen treten Krankheitszeichen wie bei einer Grippe auf.
Dazu gehören möglicherweise Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Schmerzen im oberen Bauchraum, Übelkeit, Erbrechen und Fieber. In manchen Fällen entwickelt sich eine so genannte Gelbsucht: Augen und Haut färben sich gelb, der Urin wird dunkler, der Kot heller.
Etwa ein Viertel der Infektionen geht von alleine wieder vorbei. Etwa drei Viertel der Infektionen mit HCV verlaufen aber chronisch. Auch dann ruft die Hepatitis zunächst oft keine oder nur wenige Beschwerden hervor.
Im manchen Fällen schädigt die Hepatitis das Lebergewebe besonders stark. Kommt es zu einer Leberzirrhose (Schrumpfleber) kann die Leber ihre Aufgaben immer schlechter erfüllen. Außerdem steigt dann das Risiko, dass sich Leberkrebs entwickelt.
