Unter dem Begriff Darmparasiten fasst man verschiedene Kleinstlebewesen zusammen, die sehr unangenehme Folgen im Magen-Darm-Trakt und im Analbereich hervorrufen können. Besonders häufig sind Infektionen mit Amöben, dem Dünndarm-Parasiten Giardia lamblia und Madenwürmern. Sie können über Nahrungsmittel, aber auch beim Sex übertragen werden.
Bei Menschen mit HIV verläuft die Infektion mit Gardia lamblis meistens heftiger und mit stärkeren Beschwerden. Der Erreger dringt bei ihnen häufiger in die Bauchspeicheldrüse und Gallenblase vor. Die Folge sind Entzündungen mit heftigen krampfartigen Schmerzen im Oberbauch, starke Übelkeit und Erbrechen.
