Dieser neue Kurs baut auf dem Grundkurs „Das Borderline-Syndrom als Herausforderung für die Teamarbeit“ auf. Ausgehend von „mitgebrachten“ und als besonders schwierig erlebten Fällen aus der Praxis wird in das Konzept der Mentalisierung eingeführt. Diese relativ junge Theorie von Fonaghy und Bateman liefert ein zusätzliches Instrument zum Verständnis schwerer seelischer Störungen und zu einem entwicklungsfördernden Umgang mit den Betroffenen.
Mentalisieren bedeutet, äußerlich wahrnehmbares Verhalten bei sich und anderen im Zusammenhang mit inneren, sprich: „mentalen“ Zuständen und Vorgängen zu erleben und zu verstehen. Man geht davon aus, dass bei Menschen mit Borderline-Syndrom und anderen schweren Traumatisierungen diese Fähigkeit (zeitweise) beeinträchtigt ist.
Anhand der Fälle aus der Praxis der Teilnehmer/innen wird überprüft, ob die „Mentalisierung“ in der sozialen Arbeit und Pflege eine Hilfe zum Verstehen darstellen kann und inwieweit ein solches Vorgehen sinnvoll und umsetzbar ist.
Eine Zertifizierung des Seminars ist bei der Psychotherapeutenkammer Bayern beantragt.
Anmeldeschluss: 10.06.2012
Schulungsreihe „HIV und Psyche“: Überblick über das Kursangebot:
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Grundkurse |
Angebot |
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1) Affektive Störungen: Depression und Manie |
jährlich |
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2) Das Borderline-Syndrom als Herausforderung für die Teamarbeit |
jährlich |
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Aufbaukurse |
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Beziehungsgestaltung in der Arbeit mit Menschen mit psychiatrischen Problemen |
alle 2 Jahre |
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„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – Aufnahme neuer Klient(inn)en in die Pflege und Betreuung |
alle 2 Jahre |
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Abschied und Entlassung – verstehen, was passiert |
alle 2 Jahre |
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Schwierige Situationen in Beratung und Betreuung |
alle 2 Jahre |
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Betreuung von Menschen mit chronischer Substanzabhängigkeit |
alle 2 Jahre |
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Das Konzept der Mentalisierung in der sozialen Arbeit (NEU ab 2012) |
alle 2 Jahre |
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Migration und Trauma (NEU ab 2013) |
alle 2 Jahre |
Der Einstieg in die Schulungsreihe muss mit einem der beiden Grundkurse erfolgen, die Aufbaukurse können je nach den eigenen zeitlichen Möglichkeiten belegt werden.

