Herpes-Viren befallen vor allem empfindliche Stellen der Haut sowie Schleimhäute. Einige Tage nach der Infektion macht es sich durch Jucken, Brennen oder Spannen der Haut bemerkbar, dann entstehen Bläschen, die schließlich aufplatzen und kleine Geschwüre hinterlassen. Möglich sind auch geschwollene Lymphknoten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber. Diese Symptome verschwinden meist innerhalb von zwei bis drei Wochen wieder.
Die Herpes-Viren sind dann aber nicht aus dem Körper verschwunden. Sie bleiben lebenslang im Körper und können immer wieder aktiv werden, dann kommt es erneut zur Bildung von Herpes-Bläschen. Das kann zum Beispiel passieren, wenn man im Stress ist oder wenn der Körper durch eine andere Krankheit geschwächt ist.
Normalerweise ist Herpes zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich. Greift eine Infektion auf das Auge über, droht allerdings eine Verminderung der Sehkraft. In seltenen Fällen befällt das Virus auch innere Organe, das Nervensystem oder das Gehirn.
