Aktiv gegen Rassismus: Critical Whiteness

Beratung und Betreuung – Spezialisierung

Ob Bilder, Filme, Präventionsmaterialien, Beratungsräume oder Nachrichten: weder der private und berufliche Alltag noch die politische Praxis sind rassismusfreie Räume.

Rassismus betrifft alle Menschen einer Gesellschaft auf sehr unterschiedliche Weise. Für weiße Menschen erscheint Weißsein meist als „normal“ und wird daher nicht als prägend wahrgenommen. Critical Whiteness ist ein Reflexionsinstrument, welches das eigene Weißsein in den Blick nimmt, um Rassismus begegnen zu können.

Dieser Workshop richtet sich an weiße Menschen – Menschen also, die in Deutschland keinen Rassismus am eigenen Leib erfahren – und will es ermöglichen, (unbewusst) verinnerlichte rassistische Denk- und Gefühlsmuster zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen. Dabei werden wir auch einen Blick auf unsere (rassistische) Sozialisation werfen, die unser Handeln mitbestimmt. Darüber hinaus sollen Situationen aus der praktischen Arbeit reflektiert werden. Zum Einsatz kommen vielfältige Methoden, z. B. der Biografiearbeit, der kollegialen Beratung oder der politischen Bildung.

Für die Teilnahme ist kein Vorwissen nötig. Wichtig sind Interesse an einer individuellen Auseinandersetzung mit Rassismus sowie Offenheit zur Reflexion des eigenen Handelns.

Veranstaltungs-Info

Termin 28.04.2017, 16:00 –
30.04.2017, 14:00
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Anmeldeschluss 10.03.2017
Ort Deutsche AIDS-Hilfe, Berlin
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Zielgruppe weiße Mitarbeiter_innen aus Aids- und Drogenhilfen, Prostitutionsprojekten und anderen Beratungsstellen
Voraus­setzung

keine

Leitung

Kim Annakathrin Ronacher, Verena Meyer

Teilnehmer­zahl maximal 14
Teilnahme­gebühr 30,- €
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche AIDS-Hilfe e.V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Tanja Gangarova, Alphonsine Bakambamba, 030 / 69 00 87-18 , -39
Seminar­kennnummer 2MI-72720

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