Das Borderline-Syndrom als Herausforderung für die Teamarbeit – Grundkurs

HIV und Psyche

Kennzeichen des Borderline-Syndroms sind wechselnde emotionale Zustände, heftige zwischenmenschliche Beziehungen und Probleme im Umgang mit Wut. Die Betreuung erfordert hier zwangsläufig einen höheren Aufwand an Planung, Strukturierung und emotionaler Energie. Auffällig sind die sehr unterschiedlichen Vorstellungen vom „richtigen Umgang“ mit diesen Menschen, was bis zur Spaltung eines Teams führen kann. Diese Dynamik als eine „Spiegelung“ der Situation der Klient_innen zu verstehen, ist ein wichtiger Schritt hin zu einer angemessenen Betreuung und entlastet zugleich die Mitarbeiter_innen.

Im Seminar wird Basiswissen zum Krankheitsbild vermittelt sowie durch reflektierte Selbsterfahrung und Fallarbeit das Verständnis für die Dynamik des Borderline-Syndroms gefördert. Die Teilnehmer_innen sollen

  • Borderline-spezifische Gegenübertragungen identifizieren lernen
  • erkennen, wie wichtig klare Strukturen sind
  • lernen, wo die Grenzen der Betreuung liegen
  • Warnzeichen möglichst früh erkennen können, um einer Eskalation in der Betreuungsbeziehung vorzubeugen.

Eine Zertifizierung des Seminars bei der Psychotherapeutenkammer Bayern ist möglich. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob Fortbildungspunkte gewünscht sind.

Veranstaltungs-Info

Termin 15.03.2019, 16:00 –
17.03.2019, 13:30
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Anmeldeschluss 31.01.2019
Ort Akademie Schönbrunn, Markt Indersdorf
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Zielgruppe Mitarbeiter_innen in den Feldern Sucht, HIV/Hepatitis
Voraus­setzung keine
Leitung

Michaela Müller, Karl Lemmen

Teilnehmer­zahl maximal 14
Teilnahme­gebühr 100,– €
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche AIDS-Hilfe e.V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Dennis Wulff, 030 / 69 00 87-15
dennis.wulff@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 2B-43120

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