Eine Diskriminierung kommt selten allein – Intersektionalität in die Praxis umsetzen

Beratung und Betreuung – Spezialisierung

Der Begriff „Diskriminierung“ ist uns allen geläufig und fester Bestandteil unserer Sprache. Was wir damit assoziieren, ist dabei sehr unterschiedlich. Was also heißt Diskriminierung eigentlich? Bin ich dagegen gefeit, andere zu diskriminieren, wenn ich selbst diskriminiert werde? Wie wirken unterschiedliche Formen von Diskriminierung zusammen? Was ist mit Intersektionalität gemeint?

Ob Beratung, Kampagne oder Gruppenarbeit: eine diskriminierungskritische Haltung ist eine Grundvoraussetzung für die Gleichberechtigung in der Kommunikation. In diesem zweitägigen Seminar wollen wir uns mit dem intersektionalen Ansatz beschäftigen, der auf die Wechselwirkungen von sozialen Ungleichheiten fokussiert, und seine Bedeutung für die Aidshilfe-Arbeit untersuchen. Dazu gibt es theoretischen Input sowie interaktive und (selbst-)reflexive Übungen, außerdem kommen Methoden der kollegialen Beratung zur Anwendung. Das Ziel ist, Handlungsstrategiegen im Umgang mit Diskriminierung zu entwickeln oder zu erweitern.

Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Veranstaltungs-Info

Termin 15.11.2019, 16:00 –
17.11.2019, 14:00
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Anmeldeschluss 10.10.2019
Ort Berlin
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Zielgruppe Haupt- und Ehrenamtliche aus Aidshilfen, Prostitutions-, Drogen- und MSM-Projekten sowie anderen Beratungsstellen
Voraus­setzung

Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Leitung

Tanja Gangarova

Trainer_in: Kim Annakathrin Ronacher, Verena Meyer

Teilnehmer­zahl maximal 14
Teilnahme­gebühr 30,– €
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche AIDS-Hilfe e.V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Tanja Gangarova, Alphonsine Bakambamba, 030 / 69 00 87-18, 030 / 69 00 87-39
tanja.gangarova@dah.aidshilfe.de
alphonsine.bakambamba@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 2MI-42730

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