Eine Diskriminierung kommt selten allein – Intersektionalität in die Praxis umsetzen

Beratung und Betreuung – Spezialisierung

Ob Beratung, Kampagne oder Gruppenarbeit: eine diskriminierungskritische Haltung ist eine Grundvoraussetzung für Gleichberechtigung in der Kommunikation. Der Begriff „Diskriminierung“ ist uns allen geläufig und fester Bestandteil unserer Sprache. Was wir damit assoziieren, ist dabei sehr unterschiedlich. Was heißt Diskriminierung eigentlich? Bin ich dagegen gefeit, andere zu diskriminieren, wenn ich selbst diskriminiert werde? Wie wirken unterschiedliche Formen von Diskriminierung zusammen?

Ziel dieses Seminars ist, Handlungsstrategiegen im Umgang mit Diskriminierung zu entwickeln oder zu erweitern. Dazu beschäftigen wir uns mit dem intersektionalen Ansatz, der auf die Wechselwirkungen von sozialen Ungleichheiten fokussiert, und untersuchen seine Bedeutung für die Aidshilfe-Arbeit. Neben theoretischen Inputs arbeiten wir mit verschiedenen interaktiven und (selbst-)reflexiven Übungen. Außerdem kommen Methoden der kollegialen Beratung zur Anwendung.

Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Veranstaltungs-Info

Termin 09.10.2020, 16:00 –
11.10.2020, 14:00
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Anmeldeschluss 04.09.2020
Ort 10963 Berlin
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Zielgruppe Haupt- und Ehrenamtliche aus Aidshilfen, Prostitutions-, Drogen- und MSM-Projekten sowie anderen Beratungsstellen
Voraus­setzung keine
Leitung

Leitung: Tanja Gangarova

Trainer_innen: Kim Annakathrin Ronacher, Verena Meyer

Teilnehmer­zahl maximal 14
Teilnahme­gebühr 30,– €
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche Aidshilfe e. V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Tanja Gangarova, Alphonsine Bakambamba, Tanja Gangarova 030 / 69 00 87-18, Alphonsine Bakambamba 030 / 69 00 87-19
tanja.gangarova@dah.aidshilfe.de
alphonsine.bakambamba@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 2MI-53780

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