Flucht, Trauma und Sucht

Migrant_innen

Fachkräfte in der Sucht- und Drogenhilfe treffen vermehrt auf Klient_innen mit traumatischen Erfahrungen wie Flucht und Vertreibung. Sie werden dadurch vor besondere Herausforderungen gestellt, die nicht nur spezifisches Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Diversity-Kompetenz im Umgang mit Betroffenen erfordern.

Dieses Seminar ermöglicht den Erwerb von Grundkenntnissen für die Suchthilfe- bzw. Beratungsarbeit mit Geflüchteten und Migrant_innen, die an einer akuten und/oder posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Im Mittelpunkt steht das multifaktorielle Dasein von Flucht, Trauma und Sucht.

Dabei werden Wissen und Fertigkeiten in den folgenden Bereichen vermittelt: Grundlagen zu Trauma und Traumafolgen, traumaspezifische Diagnostik, Stellenwert der Flucht- bzw. Migrationserfahrung in der jeweiligen Biographie, Stabilisierung auf unterschiedlichen Ebenen, Gesprächsführung, Ressourcenaktivierung, Krisenintervention, Überblick über Behandlungsmethoden und den Zugang dazu, Zusammenarbeit mit relevanten Migrationsdiensten, Psychohygiene usw.

Veranstaltungs-Info

Termin 03.05.2019, 17:00 –
05.05.2019, 14:00
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Anmeldeschluss 10.04.2019
Ort Berlin
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Zielgruppe Mitarbeiter_innen in den Bereichen Drogen- und Suchthilfe sowie Sexarbeit
Voraus­setzung

keine

Leitung

Tanja Gangarova

Trainer_in: Jakob Prousalis, NN

Teilnehmer­zahl maximal 14
Teilnahme­gebühr 30,– €
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche AIDS-Hilfe e.V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Tanja Gangarova, Alphonsine Bakambamba, 030 / 69 00 87-18, 030 / 69 00 87-39
tanja.gangarova@dah.aidshilfe.de
alphonsine.bakambamba@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 2MI-42760

Diese Veranstaltung ist bereits vorbei. Eine Anmeldung ist daher nicht mehr möglich.