Flucht, Trauma und Sucht

Migrant_innen

Fachkräfte in der Sucht- und Drogenhilfe treffen vermehrt auf Klient_innen mit traumatischen Erfahrungen wie Flucht und Vertreibung. Sie werden dadurch vor besondere Herausforderungen gestellt, die nicht nur spezifisches Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Diversity-Kompetenz im Umgang mit Betroffenen erfordern.

Dieses Seminar ermöglicht den Erwerb von Grundkenntnissen für die Suchthilfe- bzw. Beratungsarbeit mit Geflüchteten und Migrant_innen, die an einer akuten und/oder posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Im Mittelpunkt steht das multifaktorielle Dasein von Flucht, Trauma und Sucht.

Dabei werden Wissen und Fertigkeiten in den folgenden Bereichen vermittelt: Grundlagen zu Trauma und Traumafolgen, traumaspezifische Diagnostik, Stellenwert der Flucht- bzw. Migrationserfahrung in der jeweiligen Biographie, Stabilisierung auf unterschiedlichen Ebenen, Gesprächsführung, Ressourcenaktivierung, Krisenintervention, Überblick über Behandlungsmethoden und den Zugang dazu, Zusammenarbeit mit relevanten Migrationsdiensten, Psychohygiene usw.

Veranstaltungs-Info

Termin 27.03.2020, 10:00 –
29.03.2020, 14:00
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Anmeldeschluss 10.02.2020
Ort
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Zielgruppe Mitarbeiter_innen in den Bereichen Drogen- und Suchthilfe sowie Sexarbeit
Voraus­setzung keine
Leitung

Tanja Gangarova
Trainer_in: Jakob Prousalis

Teilnehmer­zahl maximal 14
Teilnahme­gebühr 30,– €
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche Aidshilfe e. V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Tanja Gangarova, Alphonsine Bakambamba, Tanja Gangarova 030 / 69 00 87-18, Alphonsine Bakambamba 030 / 69 00 87-19
tanja.gangarova@dah.aidshilfe.de
alphonsine.bakambamba@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 2MI-53820

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