HIV/STI-Prävention in der Beratung für Sexarbeiterinnen – zweiteilig

Durch die Erweiterung der Europäischen Union, die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Raum und das neue Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) haben sich die Arbeitsstrukturen in der Prostitution und die Arbeitsbedingungen für anschaffende Frauen in Deutschland verändert. Bei vielen Sexarbeiterinnen mangelt es an Grundkenntnissen, was die sexuelle Gesundheit angeht, und Beratungsstellen verzeichnen eine steigende Nachfrage nach Informationen zur Sexarbeit als Beruf, aber auch nach Beratung zur beruflichen Umorientierung bis hin zum Ausstieg aus der Sexarbeit.

In diesem Seminar werden die berufsspezifische Beratung und ihre Bedeutung für die HIV- und STI-Prävention sowie Berufsperspektiven außerhalb der Sexarbeit im Mittelpunkt stehen. Wir bitten die Teilnehmer_innen, ihre in der Praxis vor Ort gemachten Beobachtungen und Erfahrungen einzubringen!

Ein weiteres Thema werden die Veränderungen sein, die sich durch das ProstSchG für die HIV/STI-Prävention und Gesundheitsförderung sowie die Umsetzung und Nutzung entsprechender Angebote ergeben.

Veranstaltungs-Info

Termin 01.09.2018, 17:00 –
03.09.2018, 14:00
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Anmeldeschluss 01.07.2018
Ort Akademie Waldschlösschen, Gleichen-Reinhausen, Gleichen-Reinhausen bei Göttingen
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Zielgruppe Mitarbeiter_innen von Gesundheitsämtern, Aidshilfen, Prostituierten-Beratungsstellen und Einrichtungen für Migrant_innen, die sich auch mit Prostitution befassen
Voraus­setzung

keine

Leitung

Stephanie Klee (Trainerin)
Dorothea Lindenberg (Co-Trainerin)

Teilnehmer­zahl maximal 16
Teilnahme­gebühr pro Seminar 30,– €
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche AIDS-Hilfe e.V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Maria Priebe, Armin Fiechtner, 030 / 69 00 87-91, 030 / 69 00 87-39
maria.priebe@dah.aidshilfe.de
armin.fiechtner@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 2F-82260

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