Medizinische Versorgung in Haft

Menschen in Haft

Jeder hundertste Inhaftierte hat eine HIV-Infektion. Fast jeder fünfte Gefangene ist HCV-positiv. Es wird davon ausgegangen, dass bei jedem sechsten bis siebten eine behandlungsbedürftige HCV-Infektion vorliegt. Zudem sind schätzungsweise 20–30 % der Inhaftierten abhängig von illegalisierten Drogen, d. h. bei ca. 16.000 Gefangenen in Deutschland liegt eine behandlungsbedürftige Suchterkrankung vor.

Dieses Konzeptseminar richtet sich an die Mitarbeiter_innen der medizinischen Dienste des Justizvollzugs. Die Veranstaltung, die einmal jährlich stattfindet, dient dem Austausch und der Vermittlung von neuen medizinischen Entwicklungen in den Bereichen Sucht- und Infektionserkrankungen, zudem sollen Wege und Möglichkeiten gefunden werden, wie die neuen Erkenntnisse in den Vollzug übernommen werden können.

Ziel ist es, Behandlungswege zu erarbeiten und aufzuzeigen, damit der Justizvollzug den Versorgungserfordernissen besser entsprechen kann, und Gefangene zukünftig von einer verbesserten HIV-, HCV-Therapie und Substitution profitieren.

Veranstaltungs-Info

Termin 27.11.2020, 17:00 –
29.11.2020, 14:00
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Anmeldeschluss 01.09.2020
Ort Haus Hainstein, Am Humboldtstein, 99817 Eisenach
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Zielgruppe Mitarbeiter_innen aus den medizinischen Diensten des Justizvollzugs
Voraus­setzung keine
Leitung

Moderation: Dr. Karlheinz Keppler

Teilnehmer­zahl maximal 12
Teilnahme­gebühr keine
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche Aidshilfe e. V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Bärbel Knorr, 030 / 69 00 87-45
baerbel.knorr@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 4D-52360

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