Präventionsforum Haft: Wie kann der Infektionsschutz verbessert werden?

Nach § 36 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind die Justizvollzugsanstalten verpflichtet, innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festzulegen. Ziel ist es, die Infektionsrisiken in den JVAs zu minimieren.

Als Erstes sollte eine Analyse der Infektionsgefahren erfolgen. Anschließend sollten die Risiken bewertet und Maßnahmen zur Risikominderung getroffen werden. Die Maßnahmen und der Hygieneplan sind zu überprüfen, damit sie eingehalten und bei Bedarf angepasst werden können. Um diesen Auftrag erfüllen zu können, bietet es sich an, interne Arbeitsgruppen einzurichten und Hygienebeauftragte zu ernennen. Die Justizvollzugsanstalten unterliegen dabei der infektionshygienischen Überwachung durch das Gesundheitsamt.

Dieses Präventionsforum soll dazu genutzt werden, den Infektionsschutz in punkto HIV und Hepatitiden für Bedienstete und Gefangene zu verbessern. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen sollten in den Hygieneplänen möglichst berücksichtigt werden. Infektionsschutzmaßnahmen sollen erörtert und mögliche Anpassungen diskutiert werden.

Veranstaltungs-Info

Termin 27.09.2018, 15:00 –
28.09.2018, 16:00
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Anmeldeschluss 27.06.2018
Ort Stiftung Wannsee-Forum, Berlin
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Zielgruppe Hygienebeauftragte der JVAs, Mitarbeiter_innen von Gesundheitsämtern, medizinischen Diensten der JVAs und Aidshilfen
Voraus­setzung keine
Teilnehmer­zahl maximal 36
Teilnahme­gebühr keine
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche AIDS-Hilfe e.V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Bärbel Knorr, 030 / 69 00 87-45
baerbel.knorr@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 4D-81990

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