Rassismuskritische Sozialarbeit

Welche Anforderungen stellt ein rassismuskritischer und differenzsensibler Blick an die Sozialarbeit mit Geflüchteten und Migrant_innen? Wie lassen sich diese in eine menschenrechtsorientierte und auf Partizipation ausgerichtete Präventions-, Beratungs- und Versorgungspraxis integrieren? Diese Fragen wollen wir im in diesem Seminar im Kontext von HIV/STI-Prävention und Suchthilfe für und mit Migrant_innen und Geflüchteten in Deutschland bearbeiten.

Ziel der Fortbildung ist, Basiswissen im Themenfeld Rassismus und Diskriminierung zu vermitteln. Zum anderen sollen die Teilnehmenden Handlungskompetenzen und Methodenwissen zu Interventionsmöglichkeiten und Beratung hinsichtlich Diskriminierung sowie im Umgang mit rassistischen Denk- und Handlungsweisen erweitern. Dabei geht es auch darum, über eigene Positionierung, Privilegien und Macht zu reflektieren und die Beratungspraxis aus einer intersektionalen Perspektive in den Blick zu nehmen.

Die Fortbildung ist als eine Einführung in die Rassismus(kritik) und Diskriminierung zu betrachten. Inhalte sind: Diskriminierung von Geflüchteten und Migrant_innen in Deutschland, Rassismus und Diskriminierung erkennen, Grundlagen für eine diskriminierungssensible Arbeit, Beratungsrahmen zum Umgang und Handlungsmöglichkeiten auf individueller, struktureller und institutioneller Ebene.

Veranstaltungs-Info

Termin 12.06.2020, 16:00 –
14.06.2020, 14:00
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Anmeldeschluss 01.05.2020
Ort Berlin, Tagungsort noch offen
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Zielgruppe Fachkräfte und ehrenamtliche im Bereich HIV/Aids-Prävention und Migration, Sucht und Migration, MSM und Sexarbeit
Voraus­setzung keine
Leitung

Hanna Diederich, Jasmin Giama

Teilnehmer­zahl 14
Teilnahme­gebühr 30,00 Euro
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Rückfragen Tanja Gangarova, 030-69008718
tanja.gangarova@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 2MI-53810

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