Treffen für Angehörige Drogen gebrauchender Menschen

Selbsthilfe

Wenn jemand in der Familie Drogen nimmt, sind davon meist auch die Angehörigen betroffen. Eltern sehen mit Angst und Sorge, welche Veränderungen sich im Leben ihrer Kinder vollziehen und welchen gesundheitlichen Risiken sie ausgesetzt sind. Das soziale Umfeld wiederum beschuldigt sie, für die Lebensweise ihres Sohnes oder ihrer Tochter und den Folgen – Verelendung, Inhaftierung, HIV- und/oder Hepatitis-Infektion – mitverantwortlich zu sein.

Andererseits sind Angehörige oft eine wichtige Unterstützung: Sie setzen sich dafür ein, dass sich die Lebenssituation des Drogen gebrauchenden Familienmitglieds normalisiert, und engagieren sich in der Präventionsarbeit.

Dieses Seminar ermöglicht es Eltern und anderen Angehörigen, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen, die Strukturen und Arbeitsweisen der Angehörigenselbsthilfe kennenzulernen und sich über die Möglichkeiten eines Engagements in der HIV- und Hepatitis-Prävention zu informieren.

Veranstaltungs-Info

Termin 01.05.2020, 17:00 –
03.05.2020, 14:00
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Anmeldeschluss 20.02.2020
Ort AZK Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter, Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter
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Zielgruppe Eltern und weitere Angehörige von Drogengebraucher_innen
Voraus­setzung keine
Leitung

Jürgen Heimchen
Trainerin: Bärbel Knorr

Teilnehmer­zahl maximal 14
Teilnahme­gebühr 20,– €
Fahrtkosten­erstattungJa (Bedingungen)
Anmelden bei Deutsche Aidshilfe e. V., Wilhelmstr. 138, 10963 Berlin
Rückfragen Armin Fiechtner, 030 / 69 00 87-39
armin.fiechtner@dah.aidshilfe.de
Seminar­kennnummer 3D-52120

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