Erinnerungen zum Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen

Mit dieser Seite bieten wir jenen, die vielleicht am 21. Juli nicht an einer Veranstaltung zum Gedenken an verstorbene Drogengebraucher_innen teilnehmen können, die Gelegenheit, an Verwandte, Freund_innen, Klient_innen und Patient_innen zu erinnern.

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Hier erinnern Menschen an verstorbene Drogengebraucher_innen

 

 

 

Liebe Angelika, ich konnte mein Versprechen an Deiner Seite zu sein, in den letzten Stunden deines Lebens, nicht einlösen, ich hab zu spät davon erfahren. Es tut mir leid, ich denke oft an Dich! (Eva)

 

Meine liebe Sonja, ich denke bis heute an dich obwohl es schon so lange her ist. Dich hat der Druck getötet, der dich wieder ins Substitutionsprogrammen bringen sollte. Ich bin heute noch traurig und schockiert darüber. Und du bist ein Grund warum ich mich wieder für eine bessere Politik einsetze. (Claudia)

 

Das hier geht an Sascha. Wir hatten immer eine gute Zeit. Plötzlich erfahre ich das du an einer Überdosis gestorben bist. Ich denke oft an dich. Wie wir uns kennen gelernt haben. Wieviel Spaß wir zusammen hatten. Du bist unvergessen. (Rebekka)

 

Liebe Mama, du hast gekämpft, immer wieder, und hast am Ende doch verloren; die Bedingungen waren gegen dich. Gegen verunreinigten Stoff hat niemand eine Chance. Vielleicht wärst du heute noch hier, wenn du dich davor hättest schützen können. So musstest du gehen, obwohl du noch so viel vorhattest, obwohl ich dich so sehr gebraucht hätte. 30 Jahre ist das her, und es tut immer noch weh. Du fehlst. Du wirst immer fehlen. A.

 

Ich möchte hier an die liebe Ria erinnern. Wir hatten uns gerade erst angefreundet,und haben zusammen Pläne für die Zukunft geschmiedet. Leider ist Ria dann plötzlich und unerwartet an einer Überdosis gestorben. Wir haben sie nicht vergessen! (Barbara)

 

 

An alle, die wir verloren haben. (Sara)

 

 

Meine Liebe Lydia, little Sister du fehlst mir so sehr und jeden Tag wird es mehr. Wir denken an dich immer und überall. (Sylvia)

 

 

Du warst so eine tolle Frau! Deine Liebe und Geduld für Kinder war unglaublich. Mit meiner Tochter hast du das Laufen geübt, ich meinte, du wirst nicht mehr aufrecht gehen können, wenn du das über Stunden hinweg machst. Deinen aufrechten Gang hast du nie verloren, aber deine Lebensfreude, weil alles so beschissen schwer und mühsam war. Ich vermisse dich! (Bärbel)

 

Mein Beitrag hier stellvertretend für einfach ALLE die noch nicht genannt worden  #Ihr fehlt  wir sehen uns ...TOM

 

 

Liebe Angelika, ich konnte mein Versprechen an Deiner Seite zu sein, in den letzten Stunden deines Lebens, nicht einlösen, ich hab zu spät davon erfahren. Es tut mir leid, ich denke oft an Dich! (Eva)

 

 

Für Marc. (anonym)

 

 

Alle, die den Kampf der Droge verloren haben. (Frank und Robert)

 

 

Lieber Andrej, viel zu früh bist du von uns gegangen. 4 lange Jahre haben wir auf dich gewartet,  deine Tochter Nina und ich, dann kamst du endlich raus aus dem Knast und hast nur 1 Tag überlebt. Du fehlst uns, viel zu früh bist du gegangen.  27.07.2013. Wir werden dich nie vergessen.  Deine Tochter ist ein tolles Mädchen geworden.  Deine Ela

 

 

Drei meiner Patienten sind im letzten Jahr verstorben. Ich denke häufig an Euch, Sebastian, cooler Quatschkopp, wohl irgendwas in irgendeiner Menge bekommen und überraschend nicht wieder erwacht - was für ein Verlust für einen einzigen unaufmerksamen Abend! Mikel, mitten in den Zwanzigern, immer mehr und immer mehr hast Du gebraucht um zu vergessen, die Angst zu verdrängen und zur Ruhe zu kommen. Am Ende saßst Du ruhig und ohne Angst in Deinem Sessel. Frieden. Tiefe Trauer. Und Anatoli, kamst gerade aus der Reha zurück nach Sepsis und Herzklappenersatz. Dann fing die Sepsis wieder an, aber Du konntest nicht mehr - nicht mehr ins Krankenhaus. Ewig als Junky behandelt zu werden statt als Mensch - so hast Du es mir gesagt -  Du warst so müde davon. Oh, wie bitter. Ihr ward mir alle drei sehr nah - und trotzdem konnte ich Euch nicht halten. (Till)

 

 

Lieber Christian, Du warst zu jung zum Sterben und ich hätte mich gefreut, wenn sich deine Ziele noch verwirklichen hätten können. Ich hoffe dir geht es gut dort wo du bist und du kannst endlich zur Ruhe kommen, nachdem deine letzten Jahre so gehetzt waren. Auch wenn dir das vielleicht nie jemand direkt gesagt hast, aber du warst wichtig für diese Welt. (anonym)

 

 

Hallo Sandra, ich vermiss dich immer noch obwohl es lange her ist, dass du tot bist. Ich grüße ihre Familie aus Marokko. Alles Liebe Charif amimi Rabie, genannt Rachid.

 

Ich und alle die dich gern hatten, werden dich Sertsch immer im Herzen haben. Du bist und wirst nie vergessen! LOVE B. (Biggi)

 

 

Ich denke noch immer an meinen Freund Heiner, der 1988 in Frankfurt am Main verstarb. Es ist so traurig, dass du so früh gegangen bist, ich vermisse dich schon ein Leben lang. (Sabine)

 

Am 21. Juli erinnere ich mich an meinen Freund Rene. Er verstarb mit 20 Jahren an einer Überdosis. Er war alleine. Seine Einladung am Abend zuvor mit ihm gemeinsam zu konsumieren habe ich ausgeschlagen. Am folgenden Morgen erhielt ich die Mitteilung, dass Rene verstarb. Am Gedenktag bin ich in Gedanken immer bei ihm und erinnere mich an die tolle Zeit mit ihm. (Dirk)

 

Du hast dich dafür eingesetzt, dass Gefangene in Haft substituiert
werden. Viele verdanken dir ihr Leben, du hast deins verloren. Das Leben ist so ungerecht. Ich vermisse die Diskussionen mit dir und dich. (Bärbel)

 

Ich erinnere mich an meinen Bruder Detlef, meine liebe Freundin Marion und nicht zuletzt an Bernd, dem ich durch sein Engagement in der Suchtselbsthilfe vielleicht mein Leben zu verdanken habe. (Thomas)

 

Du warst einer der besten Kollegen, die ich jemals hatte. Egal wo der Schuh drückte, du warst da und hast geholfen. Dann kamen die Rückfälle und keine_r von uns konnte dir wirklich Unterstützung bieten. Du hast es nicht mehr ertragen, einen Abschiedsbrief geschrieben und ein Ende gesetzt. Es ist so traurig, du fehlst wirklich. (Bärbel)

Du fragtest mich so oft nach dem Sinn deines Lebens.Ich habe so für dich gehofft, du suchst ihn nicht vergebens. Hast als wertlos dich empfunden und erst im Tod deinen Frieden gefunden. So lasse ich dich los und gehen - in Gottes Namen. Sein Friede sei mit dir und uns und sage dazu, Amen. In Liebe deine Mama Beate

 

Auf das es bald sichere Drogen gibt. (Legalizer)

 

 

Ich denke an Rudolf, meinen Neffen, kurz vor seinem 40. Geburtstag an multiplem Organversagen gestorben. Sein Drogenkonsum und die Umstände die damit verbunden sind, haben ihn umgebracht. Eine Familie und seit Februar 2 Drogentote! Man möchte es laut herausschreien: Ändert die verdammte Drogenpolitik. Auch für dich, Rudolf, lassen wir am Dienstag eine Luftballon steigen. (Beate)

 

Boo! Unvergessen! In meinen Gedanken lebst du weiter..... und so viele andere....oft gestorben aufgrund unserer Drogenpolitik. (Simone)

 

Mein lieber kleiner Bruder, vor fast 44 Jahren bist Du sang- und klanglos und einsam von uns gegangen. Von uns fünfen hast Du mir am nähesten gestanden. Du hattest durch uns gerade ein liebenswertes Mädchen kennengelernt, das sehr geweint hat, als sie von Deinem Tod erfuhr. Ich hätte Dir gewünscht, dass Ihr ein schönes Leben zusammen hätten haben können und liebenswerte
Kinder. Du fehlst mir, ich weine immer noch um Dich. Deine Schwester Gabriele

 

Am 14.7.2020 ist Frank S. im Krankenhaus Brilon verstorben, er war noch keine 60 Jahre alt. Trotz seines seit längerer Zeit angegeriffenen Gesundheitszustands sind wir fassungslos, wie schnell wieder einer aus unserer Mitte gerissen wurde. Frank,  Ich wünsche Dir das du es nun besser hast, dort wo immer du jetzt bist DU FEHLST HIER. (Cora)

 

In lieber Erinnerung an meine Freunde Gert, Albert, Holger, Klaus und Helga, Hermann, Andy, Michael, Marc, Alex. Es war mir eine Ehre euch gekannt zu haben. Wir sehen uns, Lenny

 

R-I-P TIM...unvergessen ist die Zeit (2017/18), die wir gemeinsam Rücken an Rücken und einer für den anderen,Tag u Nacht auf den Straßen NRW's u den Niederlanden, verbracht haben... ...dann der Zoff u keine Gelegenheit mehr zu sagen:..."es tut mir leid",denn schon am nächsten Morgen kam die schockierende Nachricht, dass man ihn tot aufgefunden hat, was mich bis heute beschäftigt... Leider verhindert das BTMG,dass wir offen mit unserer Problematik u allem was dazu gehört umgehen können, weil wir damit teils erhebliche Haftstrafen befürchten müssen..."für eine chronische Erkrankung!!!" ...aber auch den vielen anderen Weggefährten-/innen die aufgrund der Prohibition ihr Leben lassen mussten u müssen gedenke ich am 21.07. R-I-P (Björn)

 

Wir vermissen euch schmerzlich: DIETER W + JUTTA O + UTE S + UTE Z + HERRMAN JOSEF M + GÜLPERI I + HASSAN W + ALATTIN K + SMAHAN A + ZAINAB B + AHMET C + FRANK M + UDO K + MARIUS B + JOCHEN G + GILBERT W +  ALOIS B + MELANIE B + VIVIAN S + DAGMAR B + MARION L + ELLI V + RUDI W + MANNI M + GÜNTER M + WOLFGANG K + WOLFGANG S + KAY S + BERND W + BERND L + GERDA W + ROBERT M + MIKE A...... (stellvertretend für viele weitere). Einige von euch wären noch bei uns, wenn der Krieg gegen Drogen ein Ende hätte. ANNA T

 

Für Manfred. Unbemerkt und ungesehen für deine Umgebung bist du aus dieser Welt gegangen. Wir haben uns gegenseitig geschätzt und ich wünsche dir alles Gute in der nächsten Welt. (Micha)

 

 

Hey Ritschi, ich hoffe es geht dir jetzt wieder besser, wo immer du auch gerade bist! (Tobi)

 

 

Wir erinnern uns an alle Wegbegleiter/innen in 35 Jahren, die es leider nicht geschafft haben und sind traurig um jede/n einzelne/n. (Pauke)

 

 

Lieber Niklas, mein Bruder, vor 25 Jahren wurdest Du leblos auf dem Boden im Wohnzimmer gefunden. Du glaubtest, die Sucht überwunden zu haben, Dein Leben lief in "geordneten Bahnen". Du hattest einen tollen Job und eine Familie gegründet, Deine Schulden abbezahlt und es sollte in den Urlaub gehen. Am Abend davor wolltest Du es nur noch einmal versuchen...
Deine Mutter und ich vermissen Dich so sehr
Thomas

 

Ich gedenke den vielen verstorbenen Menschen, die ich in der Drogenarbeit seit 1994 aufgrund der Prohibition verloren habe. (Kirsten)

 

 

Lieber Werner, du hast ein buntes und bewegtes Leben geführt, das viel zu schnell endete. Wir werden dich nicht vergessen! (das DTA-Team)

 

 

Für meinen Cousin.
Wenn die Anforderungen in Beruf und familiär ohne Aufputschmittel einfach nicht mehr zu schaffen sind... (Andi)

 

 

In Gedenken an meinen Vater Günther und die vielen Freund*innen (Britta, Christian, Mario, Teddy, Peter ...), die mich zurückgelassen haben. (anonym)

 

Mein lieber Freund Ketti, auch du bist an den Folgen deiner Sucht gestorben. Ich werde dich nie vergessen! Du warst grosser Bruder, Vorbild und Freund. Ruhe in Frieden (anonym)

 

Ich möchte an alle die tollen Leute erinnern, die meist viel zu früh gestorben sind.Jeder einzelne von Euch ist es wert, ihm zu gedenken. Leider nehmen diese beschissenen Drogen vielen Familien jedes Jahr wieder ihre Lieben. (Tanja)

 

Um den vielen verstorbenen Freundinnen und Freunde der letzten 50(!) Jahre in meiner Trauer wirklich gerecht zu werden, muss ich mich besonders an jedem 21. Juli zwingen, um meine Wut nicht "überkochen" zu lassen. Noch immer hat dieses unsägliche Prohibitionsgesetz namens BtmG Gültigkeit. Und genau DIESES und NICHT die Drogen ist für die vielen Toten verantwortlich! Übrigens sind die "50 Jahre" kein Schreibfehler - damals starb in meiner Parallelklasse der erste mir bekannte "Drogensüchtige". (Roland)

 

 

In Gedanken an Dich, Marcus. Nun sind es schon 4 Jahre... (Navina)

 

In memories an Andrucha, Julia, Georgio, Sergej, alle die mir jetzt nicht einfallen wollen und besonders LUKAS - nicht alle starben alleine, doch JEDER ist einer zu viel!!!!

 

Ich denke an Uli aus FFM, einer der ersten Journalisten der JuBaz und an Billie das verrückte Huhn.  Ich mochte die l beiden und ohne sie gäbe es die JuBaz auch nicht. (Astrid)

 

 

Ich möchte allen guten Freunden und Bekannten einen Gruß ausrichten. Vor allem Hendrik, der seinen Sohn nicht aufwachen sah, Daniel René Diddi, Malte, Tino, und alle die mir gerade nicht eingefallen sind. In unseren Herzen lebt ihr weiter.
(Christina)

 

In stillem Gedenken an meinen damaligen Freund Thomas, der 1999 auf der Toilette eines Restaurants einer mittelgroßen Stadt starb. Einen Druckraum hat diese Stadt bis heute nicht. Du hast mir den Weg geebnet für alles, was ich heute tue und liebe. Ich umarme Dich. Für immer. (Anja)

 

Ich denke in diesem Jahr insbesondere an Olli, der mich seit meinen Anfängen in der Drogenhilfe Ende der 90er begleitet hat. Podiumsdiskussion, Entgiftung, Kontaktladen, der Job im Tedi und auch ein Slime-Konzert war dabei, zuletzt in Haft, viele tolle Gespräche. Olli war drei Jahrzehnte Drogengebraucher und hat immer "zwischen den Welten" gelebt. Er hatte trotz allen Schicksalsschlägen noch so viel vor. Olli starb im Juni 2020, was mich unfassbar traurig macht. Anja

 

So viele vermeidbare Tote, soviel Trauer, Verlust und Leid! Kriminalisierung tötet!  War on drugs muss enden!
(Anabela Dias de Oliveira)

 

 

Der Ruhrpott prägt und Angelika kam genau aus diesem "Pott". Herzlich, offen und sympathisch, so sind meine Erinnerungen an Angelika. Die JES-Frau der ersten Stunde engagierte sich vor allem in der Betreuung, Pflege von an Aids erkrankten Drogengebraucher_innen. Angelika verstarb im Oktober 1998. Dirk

 
 
Immer am 21.07 und oft auch an anderen Tagen denke ich an meinen Kumpel Wolfgang, beeindruckener Schlagzeuger und Drogengebraucher, plötzlich nicht mehr bei uns, obwohl er immer vorsichtig war. Damals war keiner da ihm zu helfen, heut' setze ich viel daran, dass sich etwas tut und diese Tode aufhören. Liebe Grüße. (anonym)
 
 

Robert und Werner waren zwei herausragende Persönlichkeiten, die viel zur Entwicklung von JES beigetragen haben. Als leidenschaftliche Drogengebraucher erlebten sie von Zeiten als der Spritzentausch nicht legal war. Beide verstarben an den Folgen von HIV. Ich werde sie immer in Erinnerung behalten. #IhrFehlt (anonym)

 

Meine ersten Drogenerfahrungen habe ich gemeinsam mit Schulfreunden gemacht, von denen viele i.v. User wurden. Aus dieser Gruppe lebt heute keine/r mehr. Und das waren nicht die einzigen Bekannten, die über die Jahre an und mit den Drogen verstarben. Eine vorurteilsfreie Drogenpolitik hätte das verhindern können. Das macht wütend. (anonym)
 
 
 
Nur die besten sterben jung, nur noch Erinnerung sag mir warum.
R. I. P !! Bernd, Kater, Roger, vite, sko, sonja, Heike und all die anderen. (Dennis)

 

 

21.7 - Ich erinnere mich an viele tote Freundinnen und Kollegen die in den letzten 30 Jahren durch Überdosierung, Beimischungen und an Begleiterkrankungen verstorben sind...... die schöne und lebenslustige Jeansverkäuferin Kerstin, die beim Konsum nach einer Entgiftung verstarb. Frank und Ralf, die zusammen diese tolle WG hatten und am zweiten Weihnachtsfeiertag beide tod in der Wohnung lagen. "Brömmi" der Automechaniker der fast alles mit Rosendraht reparieren konnte und tod in seinem Auto gefunden wurde. "Dicken Dete" der Künstler der wundervolle Skulpturen aus einfach ALLEM herstellen konnte und an den vielen Entzündungen und Wunden starb die der i.v. Konsum mit gebrauchten, alten und schmutzigen Materialien verursacht hatte........
Mein Name ist Susanne, 52 und ich selbst bin Überlebende von Prohibition und unmenschlicher Drogenpolitik in Deutschland!  Macht Verbraucherschutz möglich- weg mit dem BTMG! (von Susanne)
 

 

Ich denke am 21. Juli immer an Ralf, weil ich dabei war als er starb. Ralf hatte sich im August 1982 die gesammelten Filter aufgekocht, weil er nicht warten wollte, bis Freunde aus Holland zurück kamen. Er hatte Asthma und die dreckigen Filter hat er nicht überlebt. Stille Grüße Martina

 

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Infos zum Gedenktag

Der erste Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen wurde 1998 begangen. Seitdem hat sich der 21. Juli zum größten Gedenk- und Aktionstag im Themenfeld „illegale Substanzen“ entwickelt.  Vielfältige Veranstaltungen in mehr als 60 Städten und unter Beteiligung von mehr als 150 Einrichtungen sind ein Zeichen dafür, dass das Angebot des gemeinsamen Gedenkens, der Trauer und der Aktion eine besondere Bedeutung hat.

2020 werden die Vor-Ort-Veranstaltungen erstmals durch eine Social-Media-Aktion ergänzt. Im Mittelpunkt steht die Zahl 1398: So viele Menschen starben im Jahr 2019 an den Folgen von Konsum und Konsumbedingungen. Über Facebook, Twitter und Instagram soll das Symbol gepostet, Profil- und Titelbilder sollen verändert und Botschaften geteilt werden (unter dem Hashtag #DuFehlst).

Infos zur Social-Media-Aktion

Weitere Informationen und Beiträge zum Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen

Was muss passieren, damit es Menschen, die Drogen gebrauchen, viel besser geht?
Beitrag des Substitutionsmediziners Dr. Albrecht Ulmer, Schirmherr des Gedenktags 2019

Leben mit Drogen: Für einen würdevollen Umgang
Beiträge zu den Themen Drogenpolitik und Leben mit Drogen zum Gedenktag 2017

21. Juli: Gedenken, mahnen, kämpfen
Beitrag zur Geschichte des Gedenktags aus dem Jahr 2013