Hans-Peter-Hauschild-Preis 2018: Jetzt bewerben!

Seit 2011 erinnert die DAH mit dem nach ihm benannten Preis an Hans Peter Hauschild. Der maßgebliche Urheber des Konzepts der strukturellen Prävention, der den Verband über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt hat, verstarb am 4. August 2003 mit 48 Jahren an den Folgen von Aids.

Mit dem Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, will die DAH das Bewusstsein dafür stärken, dass Gesundheitsförderung mehr und bunter ist als die bloße Information über die Vermeidung von Infektionen und Behandlungsmöglichkeiten.

Das Konzept der strukturellen Prävention ist bis heute Grundlage der Aidshilfe-Arbeit. Es umfasst etwa die Einheit von Verhaltens- und Verhältnisprävention und die Verschränkung von Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention. In der Praxis vor Ort wird es in einer sehr vielfältigen Palette von Angeboten  umgesetzt – angefangen bei Anlaufstellen für Sexarbeiter_innen über Kontaktläden für Drogengebrauchende oder eine Tierpension als Beschäftigungsprojekt bis hin zu Unterkünften für queere Geflüchtete oder Pflege-WGs für Schwule mit Demenzerkrankungen.

Die Auslobung des Preises begründete Carsten Schatz aus dem damaligen Vorstand so: „Hans Peter Hauschild verband messerscharfe Analyse mit uneingeschränkter Solidarität für die Schwächsten und mit einer charismatischen Begeisterungsfähigkeit für die Rettung der Lüste. Einfach war er nicht, aber ohne ihn hätte die Gefahr bestanden, dass Aidshilfe zu einer sozialpädagogischen Einrichtung verkommen wäre. Die Erinnerung an ihn wachzuhalten steht uns gut an.“

Die bisherigen Preisträger sind:

Begründete Vorschläge für und Bewerbungen um den Hans-Peter-Hauschild-Preis werden bis zum 3. August an die unten angegebene Adresse erbeten. Die Verleihung findet am 12. Oktober in Berlin statt.

Annette Fink
Deutsche AIDS-Hilfe e.V.
Wilhelmstraße 138
10963 Berlin
Tel.: 030/690087-51
Fax: 030/690087-42
Mail: annette.fink@dah.aidshilfe.de

Weiterführende Informationen:

Homepage von Dr. Hans Peter Hauschild
Informationen zu Hans Peter Hauschild
 auf der Seite des Projekts „Denk Mal PositHIV"