Psychodynamik der HIV-Hypochondrie/-Phobie

Menschen, die übermäßig Angst vor HIV haben oder sich – trotz negativem Testergebnis – HIV-positiv wähnen, sind besonders anstrengende Ratsuchende. Sie fordern hundertprozentige Sicherheit von Informationen und Tests und verwickeln nicht selten die beratende Person in fordernde Fachdebatten. Dahinter steht jedoch selten ein ungestilltes Wissensbedürfnis, sondern oft eine übermächtige Angst, die auf andere seelische Konflikte verweist.

Überblick

  • Zeit: eintägiges Seminar, etwa 9:30–16:30 Uhr, 1 Stunde Pause
  • Ort: regionale Aidshilfe oder andere einladende Einrichtung
  • Zielgruppe: Berater_innen aus Aidshilfen, Gesundheitsämtern und anderen Einrichtungen
  • Leitung: Nils Svensson, Steffen Taubert, Dennis Wulff
  • Teilnehmer_innenzahl: mindestens 8, maximal 16

Mittels Vortrag, Kleingruppenarbeit und Rollenspiel werden wir uns gemeinsam auf die Suche nach den zugrundeliegenden Konflikten dieser körperbezogenen Störungen machen und Strategien entwickeln, mit denen man als Berater_in das „Hypochonder-Dilemma“ bewältigen kann.

Buchung/Rückfragen:

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