Wem sag ich's?

Partner, Familie, Freundeskreis, Kollegen – Menschen mit HIV stehen immer wieder vor der Entscheidung, ob sie anderen von ihrer HIV-Infektion erzählen oder sie lieber für sich behalten möchten.

Die Sache hat immer zwei Seiten: Einerseits kann es entlastend sein, Menschen ins Vertrauen zu ziehen. Es tut gut, Verbündete zu haben, statt ein Geheimnis zu hüten. Die Infektion zu verheimlichen kann Stress verursachen.

Andererseits kommt es vor, dass Menschen ablehnend reagieren, sich zurückziehen oder Schuldzuweisungen machen. Angehörige und Freunde sind manchmal auch überfordert, weil sie Angst um dich haben.

Sprich zunächst mit Menschen, die dir besonders nahe stehen und die du gut einschätzen kannst. Hilfreich ist es, wenn du dich selber schon ein bisschen an die neue Situation gewöhnt und dich informiert hast. Ängste deiner Angehörigen vor Krankheit und Tod lassen sich zum Beispiel besser zerstreuen, wenn du berichten kannst, dass HIV heute eine gut behandelbare chronische Krankheit ist.

Inhaltsübersicht:

  1. 1. Teil : Wem sag ich's?
  2. 2. Teil : Eltern
  3. 3. Teil : Partner
  4. 4. Teil : Freunde und Bekannte
  5. 5. Teil : Arbeit
  6. 6. Teil : Kinder
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