Im Drogen-Notfall

Jemand hat eine Spritze benutzt, die zuvor wahrscheinlich schon ein HIV-Positiver benutzt hatte? In diesem Fall sollte er sich so schnell wie möglich um eine so genannte PEP kümmern.

Eine PEP ist eine medikamentöse Therapie, die meist noch verhindern kann, dass HIV sich im Körper festsetzt – man bleibt HIV-negativ. Eine PEP muss so schnell wie möglich nach dem Infektionsrisiko begonnen werden.

Ausführliche Informationen und Adressen von PEP-Ambulanzen stehen hier.

Bei anderen schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen durch Drogenkonsum gilt: Eingreifen kann Leben retten. Wenn sich jemand in Lebensgefahr befindet oder bewusstlos ist, sollte man umgehend den Notruf (112) anrufen.

Selbsthilfe- und Drogenberatungsstellen bieten außerdem Erste-Hilfe-Kurse für Drogenkonsumenten an. Die wichtigsten Regeln stehen auch in der Broschüre „Safer Use“.