Lebensversicherung

Eine Lebensversicherung kombiniert Sparen und Risiko-Schutz im Todesfall.

Wer für eine Finanzierung bei einer Bank oder bei Gründung einer Selbständigkeit eine größere Summe absichern will, ist mit einer reinen Risiko-Lebensversicherung (ohne Spar-Anteil) gut bedient. Seit kurzem sind der DAH Unternehmen bekannt, die auch HIV-Positiven unter Umständen einen solchen Schutz anbieten.

Relevant dabei ist der bisherige Krankheitsverlauf und der aktuelle Gesundheitszustand. Die Versicherung fertigt eine Einzelfallprüfung an und interessiert sich vor allem für die Höhe der Viruslast, Anzahl der Helferzellen, Therapiedauer etc. Mit Risikozuschlägen, Laufzeitbegrenzungen oder einer Ablehnung muss allerdings gerechnet werden. Es wird also immer ein individuelles Angebot erstellt.

Tipp: bei mehreren Unternehmen gleichzeitig Anträge stellen und hinterher vergleichen, welche Angebote die Versicherer unterbreiten. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Versicherer die Gesundheitsangaben des Antragsstellers in der sogenannten „schwarzen Liste“ speichern. Dies könnte zur Folge haben, dass andere Versicherer auf diese Daten bei Antragsstellung einer anderen Versicherung Zugriff haben.

Einige Infos zur "schwarzen Liste" gibt es in diesem Artikel der Ärzte Zeitung.

Bei Risiko-Summen unter 60.000 Euro ist es ratsam, eine Rentenversicherung mit Todesfallschutz abzuschließen. Die Versicherung arbeitet dann zwar mit Karenzzeiten (der volle Risikoschutz wird erst nach 3 Jahren gewährleistet – ausgenommen Unfalltod), jedoch entfällt eine Risikoprüfung, so dass auf eventuelle Beitragszuschläge verzichtet werden kann.  

Eine individuelle Beratung zu dem Thema ist unerlässlich.