Dank der HIV-Medikamente hat man gute Chancen auf eine normale Lebenserwartung bei guter Lebensqualität. Bei regelmäßiger Einnahme schützen sie auch vor einer Übertragung beim Sex.

Schwerer als die gesundheitlichen Folgen der HIV-infektion wiegen für viele Menschen die sozialen Folgen. Unterstützung gegen Ausgrenzung und Diskriminierung bieten Aidshilfen und Selbsthilfegruppen.

Fünf wichtige Fakten zum Leben mit HIV

Medizinische Aspekte zum Leben mit HIV

Natürlich wird sich in deinem Leben durch HIV auch manches verändern. Wichtig ist zunächst, eine_n erfahrene_n HIV-Ärzt_in an deiner Seite zu haben. Mit ihr_ihm kannst du alle wichtigen medizinischen Fragen besprechen. Zum Beispiel:

  • Beginn der HIV-Behandlung
  • Was tun bei Nebenwirkungen?
  • Regelmäßige Untersuchungen
  • Fragen zu sexueller Gesundheit.

Meistens besteht die HIV-Therapie aus ein bis zwei Tabletten am Tag. Die meisten Menschen haben keine oder kaum Nebenwirkungen und vertragen sie gut.

Alltag mit HIV

Neben medizinischen Fragen kann HIV auch in anderen Lebensbereichen eine Rolle spielen. Zum Beispiel:

Die Erfahrungen vieler Menschen mit HIV zeigen, dass es zu vielen Fragen gute Antworten gibt.

Beratung und Unterstützung

Es gibt in Deutschland viele Selbsthilfeaktivitäten, bei denen du andere Menschen mit HIV treffen und dich austauschen kannst.

Das Buddy-Projekt zum Beispiel vermittelt bundesweit Menschen, die selbst HIV-positiv sind und dir ehrenamtlich bei den ersten „positiven“ Schritten mit Rat und Hilfe zur Seite stehen.

Auch Berater_innen in Aidshilfen werden dir zur Seite stehen, wenn du das möchtest.

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