Glossar

Papel

Knötchen auf der Haut oder der Schleimhaut

Parasiten

Lebewesen, die in oder auf einem anderen Organismus leben und sich von diesem ernähren. Einige Parasiten können Krankheiten auslösen.

Partydrogen

Rauschmittel, die überwiegend von jüngeren Menschen zu Musik- und Tanzveranstaltungen oder anderen Feiern eingenommen werden (z.B. Ecstasy).

pathogen

Eigenschaft eines Erregers, eine Krankheit auszulösen; krank machend

PCR

Abkürzung für polymerase chain reaction = Polymerasekettenreaktion; labordiagnostische Methode zum Nachweis von Erbsubstanz (DNA/ RNA) aus Viren, Bakterien oder auch komplexeren Lebewese

Penizillin

Ein Antibiotikum.

PEP

Abkürzung für „Postexpositionsprophylaxe“. Eine Notfallmaßnahme, bei der unmittelbar nach einer vermuteten HIV-Übertragung vorsorglich HIV-Medikamente verabreicht werden, um eine Ansteckung zu verhindern.

Persistenz, persistierend

Bestehenbleiben, Erhaltenbleiben, Andauern; Überdauern von Krankheitserregern im Körper über einen längeren Zeitraum; andauernd

Pingpong-Effekt

Erneute Ansteckung mit einer Geschlechtskrankheit durch den Partner, weil dieser zu spät oder gar nicht behandelt wurde. Um dieses „Zurückspielen“ der Krankheit zu verhindern, müssen beide Personen gleichzeitig behandelt werden.

Poppers

Flüssiges Rauschmittel, dessen Dämpfe eingeatmet werden, um kurze Rauschwirkungen zu erzielen. Kann in Verbindung mit Potenzmitteln (z.B. Viagra) zu lebensgefährlichem Blutdruckabfall führen.

positiv

In der Medizin ein Begriff für den erfolgreichen Nachweis eines Befundes. Wird mit einem HIV-Test HIV nachgewiesen, spricht man von einem „positiven Testergebnis". Auch Kurzform für „HIV-positiv“.

Potenzmittel

Arzneimittel oder andere Wirkstoffe gegen männliche Potenzstörungen (schlaffer Penis).

PrEP

Abkürzung für „Prä-Expositions-Prophylaxe“, auf Deutsch: Vorsorge vor einem Risiko-Kontakt. HIV-negative Menschen nehmen HIV-Medikamente ein, um sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen.

Prophylaxe

Krankheitsvorbeugung.

Prävalenz

Zahl der Erkrankten bzw. Häufigkeit eines Merkmals (z. B. einer Erkrankung oder Neuinfektion); oft angegeben als Prävalenzrate = Zahl der Infizierten oder Erkrankten im Verhältnis zur Zahl der Untersuchten rektal das Rektum betreffend

Psyche

Denk- und Gefühlsleben des Menschen.